Passform richtig prüfen
- Kopfumfang exakt messen und Hersteller-Tabelle nutzen.
- Helm mit beiden Händen seitlich leicht auseinanderziehen und gerade aufsetzen.
- Wangenpolster sollen straff anliegen, ohne zu drücken.
- Kinnriemen (Doppel-D oder Ratsche) so schließen, dass zwei Finger noch knapp dazwischenpassen.
- Sitztest: Der Helm darf beim Nicken/Rotieren nicht rutschen.
AUF Ausstattungsmerkmale ACHTEN
- Belüftung: Steuerbare Ein-/Auslässe an Kinn, Oberkopf und Hinterkopf.
- Visier: Kratzfest, optional getönt oder photochrom; Pinlock-Vorbereitung gegen Beschlag.
- Sonnenblende: Integrierte Innenblende für wechselnde Lichtverhältnisse.
- Geräuschkomfort: Dichtungen, Aerodynamik und Nackenrolle reduzieren Windgeräusche.
- Gewicht: Geringes Gewicht entlastet den Nacken auf langen Etappen.
- Kommunikationsvorbereitung: Aussparungen für Lautsprecher, Mikrofonführung.
SICHERHEIT UND NORMEN
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ECE 22.06: Aktuelle Prüfnorm für Motorradhelme mit erweiterten Aufprallszenarien und Zubehörtests.
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Regelmäßiger Tausch: Je nach Nutzung und Zustand etwa alle fünf bis sieben Jahre; nach Sturz sofort ersetzen.
OUTlet-TIPPS FÜR HELME
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Vorjahresdekore bieten Top-Technik zum kleineren Preis.
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Auf vollständiges Zubehör achten (Pinlock-Scheibe, Abdeckungen, Windabweiser).
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Passform geht vor Preis: Lieber das passende Modell als das günstigste.
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Ggf. neue Polster/Visier im Shop gleich mitkaufen.
TYPISCHE FEHLER BEIM HELMKAUF
- Helm eine Nummer zu groß kaufen „damit er bequemer ist“.
- Kinnriemen zu locker tragen.
- Visier ohne Pinlock im Alltag nutzen und sich über Beschlag wundern.
- Pflege mit aggressiven Reinigern (greifen Kunststoffe/Dichtungen an).
PFLEGE UND LAGERUNG
- Visier mit lauwarmem Wasser einweichen, nicht trocken reiben.
- Polster regelmäßig herausnehmen und mit mildem Waschmittel reinigen.
- Helm dunkel, trocken und spannungsfrei lagern (keine Haken am Kinnriemen).






